Stadtwerke Schneeberg GmbH bedauert Konzessionsentscheidung der Stadt Lößnitz

Die Stadtwerke Schneeberg GmbH bedauert, dass sich die Bergstadt Lößnitz in ihrer Ratssitzung vom 21. Februar 2012 gegen eine Annahme des Konzessions- und Kooperationsangebots der Stadtwerke entschieden hat. Die Stadtwerke sind weiterhin davon überzeugt, dass ihr Angebot zur Gründung einer Stadtwerke Lößnitz KG für die Bürgerinnen und Bürger der Bergstadt Lößnitz sehr attraktiv ist.
Soweit dem Vernehmen nach ein bisher bestehender Gremienvorbehalt der Stadtwerke Schneeberg GmbH der Grund für die Entscheidung gegen die Stadtwerke gewesen sein soll, stößt das bei der Geschäftsführung der Stadtwerke auf Unverständnis.
Die Bergstadt Lößnitz hatte die Verbindung des Angebots mit einem solchen Gremienvorbehalt im Herbst 2011 zunächst ausdrücklich und unbefristet zugelassen. Die Stadtwerke Schneeberg GmbH hatte einen Teil ihres Angebot dementsprechend mit einem Gremienvorbehalt verbunden, aber im Nachgang angeboten, den Vorbehalt auf Anforderung der Bergstadt Lößnitz zeitnah aufzulösen. Erforderlich war lediglich noch eine Zustimmung des Rates der Bergstadt Schneeberg zur Gründung der gemeinsamen Gesellschaft. Eine solche Aufforderung durch die Bergstadt Lößnitz ist gegenüber der Stadtwerke Schneeberg GmbH aber bisher nicht erfolgt.
Wie in der öffentlichen Sitzung von einem Oppositionsvertreter vorgetragen, sei der Bewertungskatalog zur Vergabe darüber hinaus zweifellos zu Gunsten der Stadtwerke Schneeberg ausgefallen.
Die Stadtwerke Schneeberg GmbH wird nunmehr prüfen, welche Konsequenzen und weiteren Schritte aus der Entscheidung der Bergstadt Lößnitz folgen.

Gunar Friedrich
Geschäftsführer

Stadtwerke Schneeberg GmbH
27.02.2012